Alumni-Treffen des Mariengymnasiums in Jever mit mehr als 200 Ehemaligen und bester Stimmung

die Siegerfotos des Selfie-Box-Wettbewerbs

  JEVER/WAN Auch zur mittlerweile fünften Auflage des Alumni-Treffens früherer Schüler des Mariengymnasiums zu Jever kamen am schon traditionellen Tag direkt nach Weihnachten erneut über 200 Ehemalige in die Mensa.

 Organisiert hatten das Zusammenkommen wieder die ARGUS (Arbeitsgemeinschaft Unsere Schule) und der Verein der Ehemaligen des MG und die hatten auch für ein sehr spaßiges Highlight zur Unterhaltung gesorgt: eine sogenannte Selfie-Box. Sogar einen Wettbewerb gab es dabei unter dem Motto „Schnapp dir deine Jahrgangskollegen“. Dabei galt es, den jeweiligen Abi-Jahrgang in möglichst kreativer Weise fürs Bild zu präsentieren.

 Die Siegerbilder hatten schließlich die Jahrgänge 2003 und 2018, doch auch ansonsten war die Box ständig belagert und sei es auch nur für ein witziges Selfie mit der einstigen Klassenkameradin oder dergleichen. Für die Sieger gab es übrigens Freibier, Freisekt, Freiselters. Insgesamt am stärksten vertreten war an diesem Abend der ganz frische Abi-Jahrgang 2019, während Peter Tolksdorf mit seinen 80 Jahren vermutlich der muntere Senior der Veranstaltung war.

 Er gehört übrigens auch seit Jahrzehnten dem Vorstand des Ehemaligenvereins an, der diesmal mit einer interessanten Neuheit aufwartete. Philipp Rocker stellte ein spezielles Netzwerk vor, das auf viel Anklang stieß. In einer von ihm kreierten Datenbank können sich Ehemalige nach Berufen registrieren lassen, um sich von aktuellen Schülern oder frischen Abiturienten finden zu lassen.

 Wenn dann zum Beispiel jemand ein Chemiestudium anstrebt, kann er über entsprechende Ehemalige so Zielführendes wie einen Tipp für einen Praktikumsplatz erfahren. Erfreulich viele im Beruf Stehende ließen sich noch während des Abends für diesen löblichen Zweck registrieren, darunter etliche Lehrer und einige Journalist als am stärksten vertretene Berufsgruppen.

 Zum Abschluss waren Katrin Finke von der ARGUS und Renate Janßen-Niemann vom Ehemaligenverein sehr zufrieden mit dem Abend, der in bester Stimmung verlief. Und sie wiesen vorsorglich bereits auf das nächste Alumni-Treffen hin, natürlich wieder am 27. Dezember.

Autor: Wolfgang A. Niemann

Jahreshauptversammlung 2019 im Mariengymnasium

JEVER/WAN In ihrem Jahresrückblick freute sich Renate Janßen-Niemann als Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen des Mariengymnasiums zu Jever auf der Jahreshauptversammlung am Freitag besonders über den konstanten Mitgliederbestand von rund 500.
Immerhin sei es bei einem Ehemaligenverein normal, dass Mitglieder altersbedingt durch Ableben ausscheiden. Das wurde 2018 jedoch durch insgesamt 18 Neueintritte ausgeglichen, wobei allein das Alumni-Treffen Weihnachten 2018 besonders erfolgreich war. Seit dieser erneut sehr gut besuchten Zusammenkunft ehemaliger MG-Absolventen ist auch die sogenannte Schnittstelle zwischen Ehemaligen und Abiturienten gut angelaufen.
Dazu berichtete Philipp Rocker über diese Berufsdatenbank, die von Oberstufenkoordinatorin Kati Finke angeregt worden war. Dieser Internetauftritt ermöglicht Abiturienten, Kontakte herzustellen zu Vereinsmitgliedern, die zu ihrem Beruf, dem Ausbildungsweg und weiteren Themen Auskunft geben und Hilfestellung vermitteln können. Auch Schulleiter Jürgen Ploeger-Lobeck begrüßte dieses Initiative, die eine gute Anbindung an Expertenwissen ermögliche.
Bei der alljährlichen Vergabe von Fördermitteln seitens des Ehemaligenvereins wurde der Vorstand ermächtigt, bis zu 1000 Euro auf Antrag für besondere kurzfristige Ausgaben zu bewilligen. Konkrete Förderungen wurden für fünf Lizenzen für Lehrkräfte zur Benutzung der App „Actionbound“ zur Erstellung von GPS-Ralleys erteilt sowie für das MG-Logo auf den neuen Funkuhren in des Schulräumen.
Bei den fälligen Neuwahlen wurden Renate Janßen-Niemann, ihr Stellvertreter Dr. Matthias Bollmeyer, Schatzmeister Dirk Degener, Schriftführer Jan Edo Albers, Organisationswart Peter Tolksdorf sowie der Kommunikationsbeauftragte Philipp Rocker jeweils einstimmig auf weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Autor: Wolfgang A. Niemann

ALUMNI Treffen – volle Mensa am 27.12.2018 im Mariengymnasium

JEVER/WAN Auch das mittlerweile 4. Alumni-Treffen der Ehemaligen des Mariengymnasiums zu Jever war mit rund 300 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg. Zu nicht enden wollenden Plaudereien fanden sich überall in der Mensa Gruppen zusammen.
Organisiert von der ARGUS (Arbeitsgemeinschaft Unsere Schule) und dem Verein der Ehemaligen begrüßte Oberstufenkoordinatorin Kati Fink eingangs unter anderem die weitestgereiste Teilnehmerin aus New York sowie mit Gerd Borchers aus Sande den ältesten anwesenden Ehemaligen. Der 80-Jährige wurde zum Abi-Jahrgang 1958 gezählt, er hatte das MG allerdings bereits 1955 mit dem sogenannten „Bauern-Abitur“ (Mittlere Reife) verlassen. Um so stolzer verwies er auf seinen Sohn und seine fünf Töchter: mit denen habe er gleich sechs Nachkommen, die allesamt hier das Abitur machten.
Vorgestellt wurde zwischendurch die vom Verein der Ehemaligen eingerichtete „Berufsdatenbank“ auf einer Schnittstelle der Homepage des Vereins. Per Internet helfen hier Ehemalige Abiturienten bei Fragen rund um das Studium und zur Berufsfindung. Und es gab auch eine unterhaltsame Einlage, bei der Ehemalige in Gruppen Kommentare abgeben oder fast wahre Geschichten zu Bildern aus dem Archiv der Schule vortragen sollten.
Eine Gruppe um Beate und Patrizia, Abi-Jahrgang 1984, erklärte zu interpretierbaren Bildern Leidensgeschichten von Lehrern und Schülern hinter Gittern, während Peter und seine Freunde vom Abi-Jahrgang 2013 offenbar seinerzeit ihre Probleme mit Mathematik hatten. Jedes der gezeigten Bilder schien mit dem Quälfach behaftet bis hin zu Frau Borschell mit der Flasche Dujardin. Matheaufgabe: 2 Kilogramm Weinbrand, wie viel Promille hat dann jeder der 20 Schüler?
Besonders krause Beiträge lieferten schließlich Jens Bölte, Jannes Schmacker und Tobias Halm vom Abi-Jahrgang 2011, die sogar von einer Zwillingsschule, dem „Marine-Gymnasium“ berichteten, das mit der „Mars“ ein eigenes Schulschiff unterhielt. Aber auch sonst war die Stimmung bestens und nach vier Stunden verabschiedete man sich mit dem Hinweis auf den 27. Dezember 2019 mit der dann 5. Neuauflage des Alumni-Treffens des MG.

FOTO: Jannes Schmacker (sitzend) und Jens Bölte (mit Mikrofon) unterhalten mit krausen Geschichten zu echten Archivbildern

Autor: Wolfgang A. Niemann

Zum Tode von Dr. Rémy Petri

Am 2. Dezember 2018 verstarb in Sande der frühere Oberstudienrat am Mariengymnasium Jever Rémy Petri. Er war am 5. Juli 1934 in Thionville (Basse-Yutz) in Lothringen geboren worden und zog im Jahr 1936 mit seinen Eltern nach Bremen. Die Jahre des 2. Weltkriegs verlebte er in Dornumersiel in Ostfriesland. Nachdem er im Jahr 1941 in Westerbur eingeschult worden war, wollte er schon als Zweitklässler Lehrer werden, weil sein Volksschullehrer ihn derart beeindruckte und begeisterte. Mit dem Kriegsende im Frühling 1945 zog Petri mit seinen Eltern wieder nach Bremen zurück, wo er 1955 die Abiturprüfung am Alten Gymnasium bestand. Körperlich von einer überwundenen Polio-Erkrankung in jungen Jahren gezeichnet studierte Rémy Petri in Erlangen, Kiel und Hamburg die Fächer Klassische Philologie, Germanistik, Philosophie, Pädagogik und Musikwissenschaft. Im Jahr 1961 wurde er bei Reinhold Merkelbach an der Universität Erlangen mit einer gräzistischen Dissertation „Über den Roman des Chariton“ Dr. phil. promoviert. Darin wies er nach, dass der kaiserzeitliche Autor in seinem Werk keine religiöse Bedeutung transportiert, sondern nur auf eine Erzählebene abzielt. 1962 absolvierte er das 1. Staatsexamen für das gymnasiale Lehramt in Hamburg, dem ein Jahr im Privatschuldienst folgte. Ebenfalls im Jahr 1962 heiratete er seine Frau Irene. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor.
Nach seinem Referendariat in Delmenhorst und Oldenburg legte Petri im Jahr 1965 das 2. Staatsexamen ab, zog mit seiner jungen Familie ins friesländische Sande und trat im selben Jahr in das Lehrerkollegium des Mariengymnasiums Jever ein.
Am Mariengymnasium unterrichtete Rémy Petri seitdem die Fächer Latein und Griechisch, aber aus seiner persönlichen Leidenschaft heraus ebenso die Fächer Deutsch und Musik. Dabei zeigte er sich seinen Lerngruppen regelmäßig als exzellenter Fachwissenschaftler. Seine konsequente Strenge wandelte sich – wie er es selbst in den 1990er Jahren nannte –  „mit großväterlicher Milde“ zu einer humorvollen Ernsthaftigkeit in einer stets guten und gedeihlichen Atmosphäre.
Vom Verein der Ehemaligen des Mariengymnasiums zu Jever e. V. wurde er im Vorfeld der 400-Jahr-Feier im Jahr 1973 gebeten, die von Hugo Harms aus reichen Quellen bis 1969 im Manuskript zusammengestellte Geschichte der Schule als Festschrift in eine handliche und lesbare Form zu bringen. Diese „Geschichte des Mariengymnasiums“erschien 1973 und wurde von Petri in seiner Funktion als stellvertretendem Schulleiter noch um eine zweite Festschrift mit Beiträgen über die Gegenwart der Schule ergänzt. Seit 1971 war er aufgrund seiner Verbundenheit zum Mariengymnasium als Lehrer und Vater auch Mitglied im Verein der Ehemaligen gewor-den, in dessen Mitgliederzeitschrift „Die alte Schulglocke“ er interessante Beiträge veröffentlichte.
Sein Amt als stellvertretender Schulleiter des Mariengymnasiums, das Petri als Nachfolger des am 31. Januar 1971 pensionierten Eberhard Kurtze angetreten hatte, gab er wenige Jahre später zurück und baute in den folgenden Jahren die Oberstufenbibliothek auf, die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand leitete. Besonders durch seine reichen sprach-, literaturund kulturwissenschaftlichen Anschaffungen konzipierte er einen Buchbestand zum wissenschaftspropädeutischen Arbeiten in der reformierten Oberstufe, der die modernen Bestände der Bibliothek des Mariengymnasiums als Basis bis heute prägt. In den Jahren 1976 und 1983 folgte in zwei Teilen die Edition der „Series familiae Werdumanae usque ad annum 1667“, die Remy Petri gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Wackwitz in lateinischer Sprache mit deutscher Übersetzung und Anmerkungen herausgab und die bis heute die wichtigste Quelle für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Familie derer von Werdum aus dem Harlingerland darstellt. Zum Schuljubiläum im Jahr 1998 organisierte Petri gemeinsam mit Kollegen und OberstufenschuÌülern die Ausstellung „Schätze aus der historischen Bibliothek“, zu der ein ebenfalls von ihm betreuter Ausstellungskatalog erschien.
Zu den Sommerferien 1999 trat Remy Petri als Oberstudienrat in den Ruhestand, nachdem er die beiden bisher letzten Leistungskurse im Fach Latein am Mariengymnasium zum Abitur 1998 und 1999 geführt hatte. Eine ganze Generation von Schülerinnen und Schülern wurde durch sein umfassendes Wissen gefördert und fachlich motiviert.
Im Ruhestand blieb Petri seinen fachlichen Leidenschaften weiter verbunden. Er wirkte in derjeverschen „Literaria“, deren Auflösung wegen Überalterung er im November 2018 noch mitgestaltete, und leitete mit hohem Anspruch u. a. einen eigenen Literaturzirkel in Sande – auch noch, als er im hohen Alter fast vollständig erblindet selbst nicht mehr lesen konnte. Neben familiäre Aktivitäten mit seiner Frau, seinen Kindern und seinen Enkeln trat im Ruhestand auch die Herausgeberschaft mehrerer Bände mit Erzeugnissen aus den erwähnten literarischen Arbeitskreisen. Im Jahr 2006 gab er „Allerlei Friesisches zwischen Buchdeckeln: Gedichte und Prosa mutiger Autoren“ heraus, 2007 folgte die Anthologie „Wege von Mensch zu Mensch: wechselnde Pfade –  Schatten und Licht“ und im Jahr 2010 der Sammelband „Leben – Liebe – Licht: Erlebnisse und Betrachtungen heimischer Autoren“.

Das Mitgefühl der Ehemaligen des Mariengymnasiums gilt seiner Frau und seiner Familie.

von Matthias Bollmeyer

MARIENGYMNASIUM: EHEMALIGE SEHEN SICH NACH 30 JAHREN WIEDER

Im Mai 1988 haben sie am Mariengymnasium Abitur gemacht, am Sonnabend hatten die Ehemaligen bei einem Jahrgangs- treffen im Schützenhof Gelegenheit, einander viele Fragen zu stellen: Erinnerst du dich? Wohin hat es dich verschlagen? Martin Bremer, Wiebke Böhmer und Petra Dalhaus hatten das Treffen organisiert.
Martin Bremer, Wiebke Böhmer und Petra Dalhaus hatten das Treffen organisiert.

BILD: MARTIN BREMER.        Jeversches Wochenblatt vom 21.06.2018

JEVER/WAN Vor 50 Jahren erhielten die 35 Schüler der Klassen 13m und 13s am Mariengymnasium zu Jever ihre „Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife“ vom damaligen Schulleiter Dr. Naber ausgehändigt. Nach nunmehr 25 Jahre war das „Goldene Abitur“ für knapp 30 der Ehemaligen ein willkommener Anlass zu einem Wiedersehen, das die vor Ort lebenden Ehemaligen Dr. Karl Harms, Renate Janßen-Niemann und Dr. Jan Peters organisiert hatten.

 

 

FOTO: knapp 30 Ehemalige vom Abi-Jahrgang 1968 zum „Goldenen Abitur“ vorm historischen Portal des Mariengymnasiums   

Die weitesten kamen bis aus Luxemburg und vom Bodensee  und obwohl sie alle im Rentenalter sind, ist bei vielen von Ruhestand noch nichts zu bemerken. Entsprechend munter genossen sie das Tagesprogramm, zu dem nach einer Führung durch das Schloss durch Museumsleiterin Professor Dr. Antje Sander dann natürlich der Besuch der alten „Penne“ gehörte. Mit einigem Staunen ließen sie sich bei einer Führung die vielen Veränderungen am MG und auch die für sie neue Bibliothek zeigen. 

 Beim gemütlichen Abend konnten die einstigen Schüler mit Gertrud Borschell und Gerda Steinsiek auch noch zwei ihrer damaligen Lehrerinnen begrüßen. Und die hörten mit großer Freude ein besonderes allseitiges Lob: der Unterricht am MG sei damals so gut gewesen, dass er ihnen den Einstieg ins Studium leicht machte.

Liste der Teilnehmer Gold-Abitur 1968 -2018 Mariengymnasium Jever

  • Irmgard Andree ( geb. Leiner )
  • Manfred Cassens
  • Dr. Siegfried Eden
  • Remmer Edzards
  • Manfred Folkers
  • Harald Helmerichs-Bunjes
  • Janto Just
  • Gerold Kolbe
  • Heinz Müller
  • Wolfgang Noack
  • Detlef Ommen
  • Herbert Scheibe
  • Klaus Schild
  • Annemarie Zoch
  • Manfred Bitter
  • Edlef Joost Hinrichs
  • Almuth Hülsebusch ( geb. Jabben )
  • Elke Bitter ( geb. Tantzen )
  • Gisela Kemper ( geb. Reich)
  • Dr. Michael Müller 
  • Dr. Eilert Ommen
  • Antje Pottschull ( geb. Janssen )
  • Hannelore Röll ( geb. Behrends)
  • Helmut Sassen
  • Ute Strybny ( geb. Müller )
  • Elke Wolff

Organisatoren:

  • Dr. Jan Peters
  • Dr. Karl Harms
  • Renate Janßen-Niemann (geb. Bethmann)

Autor : Wolfgang A. Niemann

Goldenes Abitur

Der Abi-Jahrgang 1968 feiert am Sonnabend, dem 16. Juni, sein 50jähriges Abitur.

Das Treffen der beiden Jahrgänge beginnt um 10 Uhr mit einer Führung durch das Schloss in Jever, dem anschließenden Besuch der Schule und gipfelt im Treffen mit offenem Ende im Restaurant  „ Zur Schlachte „.

Einige ehemalige Lehrer werden auch teilnehmen.

Autor: Renate Janßen-Niemann